Der Beitrag: Die Technik schreitet immer weiter voran. wurde am Mittwoch, 20. Januar 2016 veröffentlicht und unter Technik abgelegt.

Anforderungen an gesunde Matratzen Matratzenkauf ist oft reine Glücksache... Welche Anforderungen muss eine Matratze erfüllen, damit man optimal auf ihr schlafen kann?

Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Dr. Hans W. Jürgens, Leiter der Forschungsgruppe Industrieanthropologie an der Universität Kiel und wissenschaftlicher Experte für die Stiftung Warentest, wie folgt:


"Die Grundforderung an eine Matratze ist, dass sie dem Benutzer die Freiheit gibt, in jeder von ihm gewählten Stellung zu schlafen, Sie muss ihm in allen Schlafhaltungen auf Rücken, Bauch und Seite eine Unterstützung geben, ohne dass sie eine bestimmte Stellung durch konstruktionsbedingt festgelegte Unterstützungszonen erzwingt.

Die Matratze soll dort nachgeben, wo sie belastet wird, nicht aber in einem weiteren Umfeld, Sie darf also den Benutzer nicht durch eine Kuhlenbildung oder durch zu weiche Ränder zu bestimmten Schlafhaltungen nötigen. Die Matratze soll nach allen Bewegungen nur kurz nachwippen, so dass der Schläfer seine Körperhaltung nicht aktiv stabilisieren muss. Sie darf kein übermäßiges Schwitzen provozieren und muss die Körperfeuchte schnell ableiten. Ob eine weiche oder harte Matratze vorzuziehen ist, kann, von Extremen abgesehen, dem persönlichen Geschmack überlassen bleiben. Zitat Zeitschrift Test

Das Wasser stützt den gesamten Körper gleichmäßig ohne Kuhlenbildung und passt sich dem Schläfer in jeder Position maßgerecht an. Während der gesamten Schlafperiode bleibt die Muskulatur locker und verspannungsfrei, die Wirbelsäule wird entlastet und die Bandscheiben können sich regenerieren.

Die Tatsache, dass Wassermatratzen den Körper Kontur anpassend nahezu vollständig stützen, ohne dass es an einzelnen Zonen zu Druckstellen und damit verbundenem Blutstau kommt, wird in Kliniken längst genutzt. Das Prinzip der Wassermatratze, von den zwei britischen Ärzten William Hooper (1851) und Neil Arnott (1873) erstmals entwickelt, hat in dem Längskammer-Konzept eine technische Reife gefunden, die gesundes Schlafen auch im eigenen Bett ermöglicht.

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